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Heizkosten im Jahresvergleich: Gas gesunken, Heizöl gestiegen

Heizkosten im Jahresvergleich: Gas gesunken, Heizöl gestiegen
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Bild: ©Teamarbeit/fotolia.com / Text: Verivox

Verbraucher mit Gasheizung zahlten durchschnittlich 885 Euro. Wer mit Öl heizte, dessen Kosten lagen bei rund 951 Euro. Damit hat sich das Heizen mit Gas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 Prozent verbilligt, Heizen mit Öl ist dagegen um 5 Prozent teurer geworden.

Unterm Strich mussten Verbraucher mit einer Gasheizung in der vergangenen Heizperiode 7 Prozent weniger für ein warmes Zuhause ausgeben als Ölkunden. Zum Vergleich: Noch 2015/2016 war Gas bei gleicher Heizleistung gut 40 Prozent teurer als Heizöl.

Aktuell steht der Verivox-Verbraucherpreisindex Gas bei 5,60 Cent je Kilowattstunde (kWh) und ist damit innerhalb von 12 Monaten um 4,1 Prozent gesunken (März 2017: 5,84 Cent/kWh). Das ist der tiefste Stand seit über 12 Jahren. Leichtes Heizöl hat sich im gleichen Zeitraum um 25 Prozent verteuert.

„Es gab schon frostigere Zeiten für Verbraucher – sowohl was den Heizbedarf angeht, als auch die Energiekosten. Wie hoch die Heizrechnung letztlich ausfällt, ist aber auch Sache des eigenen Gastarifs,“ erklärt Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte bei Verivox.

Denn hier sind die Preisunterschiede groß: Zwischen örtlicher Grundversorgung und günstigstem Gasanbieter liegt bundesweit ein Kostenunterschied von rund 70 Prozent. Eine Familie, die sich noch nie um einen günstigeren Gasanbieter gekümmert hat, zahlt laut Verivox Verbraucherpreisindex bundesweit im März durchschnittlich 1.382 Euro für 20.000 Kilowattstunden Gas. Im günstigsten verbraucherfreundlichen Tarif werden 798 Euro (mit Bonus) oder 879 Euro (ohne Bonus) fällig – ein Sparpotenzial von über 500 Euro.

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Zinskommentar: Nullzinsen bei 374 Banken

Zinskommentar: Nullzinsen bei 374 Banken
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Bild: ©Eisenhans / Adobe Stock / Text: Verivox Kommentar von Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH:

„Auch nach dem letzten Notenbanktermin der Europäischen Zentralbank (EZB) brauchen Sparer vor allem Eines: viel Geduld. Zwar deutet die homöopathische Anpassung ihrer Forward Guidance darauf hin, dass es den Währungshütern mit einem allmählichen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik Ernst ist. Doch die ersehnte Zinswende bleibt für deutsche Sparer Zukunftsmusik.

Nullzinsen trotzen der Zinswende

Die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen liegen mit 0,04 Prozent noch immer auf Rekord-Tief. 2-jähriges Festgeld wirft mit durchschnittlich 0,22 Prozent ebenfalls kaum Zinsen ab. Auch der markante Nullzins hält sich hartnäckig. Von insgesamt rund 800 ausgewerteten Banken und Sparkassen bieten aktuell 374 ihren Tagesgeldanlegern einen Nullzins an.

Das sind kaum weniger als der bisherige Spitzenwert aus dem August 2017, als 377 Geldhäuser keine Zinsen mehr zahlten. Der unschöne Rekord war das Ergebnis eines drastischen Zinsschritts der Notenbank: Am 16. März 2016 setzte sie den Leitzins auf Null und senkte die bestehenden Strafzinsen auf Bankeinlagen noch einmal auf -0,4 Prozent. In den Folgemonaten vervielfachten sich die Nullzinsangebote. Auf die Trendumkehr warten Sparer bis heute vergeblich – der Nullzins trotzt den leisen Zeichen einer bevorstehenden Zinswende.

Protektionismus könnte neue Dynamik bringen

Mit Spannung dürfen die Anleger in den nächsten Wochen und Monaten auf die Entwicklung zwischen Europa und Amerika schauen. Sollten im großen Stil neue Zollschranken errichtet werden, könnte dies die Preise treiben. Bei steigendem Inflationsdruck wiederum wäre die EZB womöglich gezwungen, die Zinsen früher anzuheben als bislang geplant.

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